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Zinsrechner

Berechnen Sie Zinseszinsen mit Anfangskapital und regelmäßigen Einzahlungen. Sehen Sie das Wachstum über die Zeit mit Diagrammen und Tilgungsplan. Unterstützt Steuern und Inflation.

Anlagedetails

Einzahlung amjeder Zinsperiode

Ergebnisse

Endguthaben

53.153,79 €

Gesamtkapital

45.000,00 €

Gesamteinzahlungen

25.000,00 €

Gesamtzinsen

8.153,79 €

Zinsen auf Anfangsinvestition

5.525,63 €

Zinsen auf Einzahlungen

2.628,16 €

Guthaben im Zeitverlauf

Kapital vs Zinsen

Jährliche Einzahlungen vs Zinsen

Kumulatives Wachstum

Akkumulationsplan

JahrAnfangsstandEinzahlungZinsenEndstand
202620.000,00 €5.000,00 €1.000,00 €26.000,00 €
202726.000,00 €5.000,00 €1.300,00 €32.300,00 €
202832.300,00 €5.000,00 €1.615,00 €38.915,00 €
202938.915,00 €5.000,00 €1.945,75 €45.860,75 €
203045.860,75 €5.000,00 €2.293,04 €53.153,79 €

Zinseszins berechnen

Zinseszins ist eines der mächtigsten Konzepte in der Finanzwelt. Im Gegensatz zu einfachen Zinsen, die nur auf den ursprünglichen Betrag anfallen, werden Zinseszinsen auf Kapital und angesammelte Zinsen berechnet. Dieser „Zinsen-auf-Zinsen“-Effekt kann Ihr Vermögen erheblich vergrößern. So nutzen Sie diesen Rechner:

  1. Anfangsinvestition eingeben: Der Betrag, mit dem Sie anlegen oder sparen möchten.
  2. Regelmäßige Einzahlungen: Geben Sie jährliche oder monatliche Beträge an, die Sie regelmäßig einzahlen.
  3. Zinssatz festlegen: Geben Sie den erwarteten Jahreszinssatz ein. Historische Aktienrenditen liegen bei etwa 7–10 %, Sparkonten bei 3–5 %.
  4. Verzinsungshäufigkeit wählen: Je häufiger (monatlich oder täglich), desto etwas höher die effektive Verzinsung.
  5. Anlagedauer angeben: Zeit ist der wichtigste Faktor beim Zinseszins.
  6. Steuern und Inflation: Für realistische Prognosen Ihren Grenzsteuersatz und die erwartete Inflation eintragen.

Was ist Zinseszins?

Zinseszins bedeutet, dass Zinsen zum Kapital addiert werden und künftige Zinsen auf diesen größeren Betrag berechnet werden. Albert Einstein soll ihn die „achte Weltwunder“ genannt haben. Der Unterschied zu einfachen Zinsen: Ihre Erträge erzeugen selbst wieder Erträge – ein Schneeballeffekt.

Einfache Verzinsung vs Zinseszins

Den Unterschied zwischen beiden zu verstehen ist wichtig für fundierte Finanzentscheidungen.

Einfache Verzinsung

Einfache Zinsen werden nur auf das ursprüngliche Kapital berechnet. Formel:

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Beispiel: 10.000 € zu 5 % einfache Verzinsung über 10 Jahre = 500 €/Jahr, insgesamt 5.000 € Zinsen.

Zinseszins

Zinseszinsen werden auf Kapital plus alle angesammelten Zinsen berechnet. Formel:

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Beispiel: 10.000 € zu 5 % Zinseszins (jährlich) über 10 Jahre ergeben ca. 16.289 € – also 6.289 € Zinsen.

Dabei: P = Kapital, r = Jahreszinssatz (Dezimal), n = Zinsperioden pro Jahr, t = Zeit in Jahren, A = Endbetrag.

Wie die Verzinsungshäufigkeit Ihre Erträge beeinflusst

Die Häufigkeit der Verzinsung kann einen spürbaren Unterschied für Ihr Endguthaben machen.

Jährlich (1×/Jahr): Zinsen werden einmal pro Jahr berechnet und gutgeschrieben.

Halbjährlich (2×/Jahr): Typisch für Anleihen und manche Sparkonten.

Vierteljährlich (4×/Jahr): Oft bei Dividendensparplänen.

Monatlich (12×/Jahr): Die meisten Sparkonten und viele Anlagen nutzen monatliche Verzinsung.

Täglich (365×/Jahr): Der Unterschied zu monatlich ist minimal.

Die 72er-Regel

Die 72er-Regel ist eine einfache Rechenhilfe: Teilen Sie 72 durch den Zinssatz in Prozent, um die ungefähre Verdopplungszeit in Jahren zu erhalten.

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Schnellbeispiele:

  • Bei 6 % Jahresrendite: 72 ÷ 6 = 12 Jahre bis Verdopplung
  • Bei 8 %: 72 ÷ 8 = 9 Jahre
  • Bei 10 %: 72 ÷ 10 = 7,2 Jahre
  • Bei 12 %: 72 ÷ 12 = 6 Jahre

Zinseszinsformel

Die Formel zu verstehen hilft, Berechnungen nachzuvollziehen.

Endwert mit regelmäßigen Einzahlungen (Periodenende):

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Bei Einzahlung zu Periodenbeginn wird der Einzahlungsterm mit (1+r) multipliziert.

Dabei:

  • P= Kapital (Anfangsinvestition)
  • r= Zinssatz pro Periode
  • n= Anzahl Zinsperioden
  • C= Regelmäßige Einzahlung pro Periode
  • FV= Endwert (Endguthaben)

Fester vs variabler Zinssatz

Zinsen können fest (konstant) oder variabel (marktabhängig) sein. Dieser Rechner geht von einem festen Zinssatz aus.

Fester Zinssatz: Der Zins bleibt über die Laufzeit konstant. Typisch für Festgeld, Anleihen und manche Sparkonten.

Variabler Zins: Der Zins richtet sich nach einem Referenzsatz (z. B. EZB-Leitzins). Üblich bei Tagesgeld und manchen Sparkonten.

Tipp: Rechnen Sie bei variabler Verzinsung regelmäßig mit aktualisierten Zinsen.

Vorteile des Zinseszinses

Zinseszins wird oft als bester Freund des Anlegers bezeichnet.

Exponentielles Wachstum: Im Gegensatz zu linearer Verzinsung beschleunigt sich das Wachstum über die Zeit.

Passiver Vermögensaufbau: Einmal angelegt, arbeitet Ihr Geld rund um die Uhr für Sie.

Zeitvorteil: Wer mit 25 anfängt, kann oft mehr ansparen als jemand, der mit 35 beginnt – auch mit geringeren Beträgen.

Inflationsschutz: Renditen über der Inflation erhalten und steigern Ihre Kaufkraft.

Tipps zur Maximierung des Zinseszinses

Kleine Änderungen können große Unterschiede für Ihr Endvermögen machen.

1

Früh anfangen: Zeit ist der stärkste Faktor. 10 Jahre früher können das Endguthaben mehr als verdoppeln.

2

Regelmäßig einzahlen: Beständige Einzahlungen beschleunigen das Wachstum deutlich.

3

Alle Erträge reinvestieren: Zinsen und Dividenden nicht vorzeitig entnehmen.

4

Gebühren minimieren: 1 % mehr Gebühren können über eine Anlagedauer Zehntausende kosten.

Häufige Fragen

Wie beeinflusst die Verzinsungshäufigkeit meine Erträge?

Häufigere Verzinsung (monatlich vs jährlich) erhöht die effektive Jahresrendite leicht, typischerweise um 0,1–0,3 %.

Soll ich zu Periodenbeginn oder -ende einzahlen?

Einzahlung zu Periodenbeginn bringt etwas höhere Erträge, da der Betrag die volle Periode verzinst wird. Über 30 Jahre können das mehrere Tausend Euro ausmachen.

Welcher Zinssatz ist realistisch?

Für Aktienanlagen sind 7–10 % p. a. historisch vernünftig. Für Sparkonten 3–5 %, für Staatsanleihen 2–4 %. Gebühren und Steuern mindern die Nettorendite.

Wie wirkt sich Inflation auf meinen Zinseszins aus?

Inflation mindert die Kaufkraft. Bei 6 % Rendite und 3 % Inflation ist die reale Verzinsung nur etwa 3 %. Nutzen Sie die Inflationsanpassung im Rechner.

Praktische Beispiele

ETF-Sparplan

Sie legen 20.000 € in einen Indexfonds an und zahlen jährlich 5.000 € am Jahresende ein. Bei 7 % p. a. Verzinsung über 20 Jahre:

Endguthaben: 295.685 € (Einlagen: 120.000 €, Zinsen: 175.685 €)

Tagesgeld / Festgeld

Start mit 5.000 €, monatlich 200 € bei 3,5 % monatlicher Verzinsung über 10 Jahre:

Endguthaben: 34.200 € (Einlagen: 29.000 €, Zinsen: 5.200 €)

Altersvorsorge

Ein 25-Jähriger investiert einmalig 10.000 € und spart 450 € monatlich bei 6 % monatlicher Verzinsung bis 65 (40 Jahre):

Endguthaben: ca. 890.000 € – der Vorteil des frühen Starts.

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